






Das häusliche Bleichen der Zähne mit einer Bleichschiene ist eine neue, einfache und effektive Technik, um die Farbe der Zähne aufzuhellen, die jedoch durch den Zahnarzt überwacht werden muss. Ein wichtiger Bestandteil dieser Behandlung ist eine individuell hergestellte, exakt über die Zahnreihen passende Bleichschiene. Sie verhindert, dass das Bleichmittel zu schnell durch den Speichel verdünnt wird und sich in der Mundhöhle ausbreitet.
Zum Bleichen wird Carbamidperoxid oder Wasserstoffsuperoxid benutzt. Die Bleichmittel sind meist in Gelen enthalten, die auf Glyzerin basieren. Alle Zerfallsprodukte der Bleichmittel sind körpereigene Stoffe und somit unschädlich. Die Bleichwirkung entfaltet der freiwerdende Sauerstoff. Besteht eine Allergie auf Inhaltsstoffe, sollte die Bleichbehandlung nicht durchgeführt oder fortgesetzt werden.
Peroxide wurden schon seit vielen Jahren als orale Antiseptika benutzt. Erst seit kurzem dienen sie auch zum Bleichen der Zähne.
Mögliche Nebenwirkung des Bleichmittels sind:
Die Bleichmittel bleichen nur natürliche Zahnstrukturen. Große Füllungen oder Kronen werden nicht gebleicht und müssen später eventuell erneuert werden, da sie in ihrer Zahnfarbe dann nicht mehr zur restlichen Zahnfarbe passen.
Was Sie als Patient beachten müssen
Patienten sollten während des Bleichvorgangs nicht rauchen. Es ist möglich, dass durch den freiwerdenden Sauerstoff die Wirkung von Karzinogenen, wie sie im Zigarettenrauch vorkommen, verstärkt wird.
Schwangere und stillende Mütter sollten ihre Zähne nicht bleichen. Eine mögliche Wechselwirkung der freiwerdenden Sauerstoffradikale mit anderen Substanzen und deren Einfluss auf die Schwangerschaft ist noch nicht untersucht worden. Patienten mit sehr empfindlichen Zahnhälsen sollten ebenfalls ihre Zähne nicht bleichen.